{"id":693,"date":"2014-06-29T18:24:56","date_gmt":"2014-06-29T16:24:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruber-stahl.eu\/?p=693"},"modified":"2015-03-09T15:00:55","modified_gmt":"2015-03-09T13:00:55","slug":"schwarzgurt-fuer-ihr-social-media-marketing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/?p=693","title":{"rendered":"Schwarzgurt f\u00fcr Ihr Social Media-Marketing!"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht kennen Sie diese Situation aus Ihrem eigenen Verein: Sie haben hervorragende Trainer und bieten ein tolles Sportprogramm \u2013 trotzdem stagnieren Ihre Mitgliederzahlen seit Jahren. Schlimmstenfalls gehen sie sogar zur\u00fcck. Dabei verteilen Sie regelm\u00e4\u00dfig Flyer und platzieren Berichte in der lokalen Presse. Manchmal scheint es einfach wie verhext: Man m\u00fcht sich ab und trotzdem kommt der Verein gerade so \u00fcber die Runden.<\/p>\n<p>Haben Sie schon einmal \u00fcberlegt, ob Ihre \u201e<strong>Vertriebswege<\/strong>\u201c denn ins Schwarze treffen und Sie \u00fcberhaupt noch die richtigen Leute ansprechen? Werbung kostet Geld, deshalb sollten Sie sich unbedingt die Zeit f\u00fcr eine s<strong>trategische Planung<\/strong> nehmen und auch einmal \u00fcber ganz neue Wege nachdenken. Im Internet gibt es nicht alles umsonst, doch erreichen Sie \u00fcber dieses Medium <strong>sehr viele Menschen<\/strong>, die Sie f\u00fcr Ihren Sport und Ihren Verein begeistern k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>In Zeiten des Web2.0 geh\u00f6rt es f\u00fcr Unternehmen zum \u201eguten Ton\u201c neben der eigenen Website auch in <strong>Social Networks<\/strong> wie beispielsweise Facebook aktiv zu werden. Viele <strong>Vereine<\/strong> greifen diese Idee auf und kreieren ebenfalls eigene Facebook-Seiten. Man kann sich dort relativ einfach und teilweise kostenfrei mit Kunden und Interessenten vernetzen. Ein Klick auf \u201emag ich\u201c und schon werden Ihre Eintr\u00e4ge bei den Kontakten angezeigt. So weit so gut. Doch ganz so einfach funktioniert <strong>gutes Social Media-Marketing <\/strong>nicht. Denn: jetzt mal Hand aufs Herz: Glauben Sie wirklich, dass Sie mit sporadisch verfassten Meldungen wie \u201eHeute findet das Training bereits eine Stunde fr\u00fcher statt\u201c oder \u201eFahrgemeinschaft zum Karate-Workshop XY gesucht\u201c irgendwelche <strong>neuen<\/strong> <strong>Mitglieder<\/strong> anlocken?<\/p>\n<p>\u201eTue Gutes und rede dar\u00fcber\u201c lautete einer der Grunds\u00e4tze des Marketings, der viele BWL-Studenten \u00fcber mehrere Semester hinweg verfolgte. Dementsprechend sah fr\u00fcher auch die (Markt-) Kommunikation der Unternehmen aus. Nach dem Motto \u201eWir sind die Besten, weil\u2026.\u201c wurde den Verbrauchern in mehr oder weniger marktschreierischer Form verklickert, dass die eigenen Produkte den anderen an Qualit\u00e4t, Preis und\/ oder Funktionalit\u00e4t \u00fcberlegen waren.<\/p>\n<p>Mit solchen Facebook-Auftritten verschenken Sie heutzutage leider wertvolle Gelegenheiten, andere Menschen f\u00fcr Ihr \u201eProdukt\u201c, n\u00e4mlich Ihren Sport zu begeistern. Starre Inhalte und Terminank\u00fcndigungen sind in der Online-Werbung ganz einfach \u201e<strong>Schnee von gestern<\/strong>\u201c. Kunden (und auch \u201eFans\u201c) wollen heute einen \u201e<strong>Mehrwert<\/strong>\u201c f\u00fcr sich selbst entdecken, sonst lesen sie Ihre Beitr\u00e4ge erst gar nicht. Es reicht in Zeiten des Web 2.0 eben nicht mehr aus, z.B. als Sportverein mit Beitr\u00e4gen wie \u201eUnsere Trainingszeiten\u201c zu werben. Was glauben Sie, wie viele \u00e4hnliche Angebote die Internet-Nutzer in ihren Postf\u00e4chern und bei Facebook vorfinden?<\/p>\n<div id=\"attachment_243\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-243\" class=\"wp-image-243 size-medium\" src=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486-300x225.jpg\" alt=\"Das Prinzip \u201eSocial Media\u201c: Inhalte teilen + \u201eweiterschnattern\u201c!\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-243\" class=\"wp-caption-text\">Das Prinzip \u201eSocial Media\u201c: Inhalte teilen + \u201eweiterschnattern\u201c!<\/p><\/div>\n<p>Das Web 2.0 ist <strong>interaktiv<\/strong> &#8211; das muss man sich auch in der Online-Werbung immer wieder vor Augen halten. In den Social Networks wie beispielsweise <strong>Facebook, google+<\/strong> oder <strong>Twitter<\/strong> geht es einfach nicht mehr nur darum, einen starren Auftritt \u00e4hnlich der eigenen Website zu kreieren. Das <strong>Prinzip Social Media<\/strong> funktioniert anders: Inhalte m\u00fcssen so gut aufbereitet sein, dass sie von den Nutzern gelesen und vor allem <strong>abonniert<\/strong> und <strong>weiterverbreitet<\/strong> werden. Nur so bleiben Sie im Gespr\u00e4ch und werben <strong>nachhaltig<\/strong>!<\/p>\n<p>Wie sollen Sie Ihren Vereinsauftritt bei Facebook &amp; Co. nun am besten gestalten? Patentrezepte sind hier fehl am Platz, schlie\u00dflich hat jeder Verein andere Zielsetzungen. Einige grunds\u00e4tzliche \u00dcberlegungen helfen Ihnen jedoch weiter, wenn Sie vorhaben, in Social Media f\u00fcr Ihre Ideen zu werben und keine komplette Werbeabteilung hinter Ihnen steht:<\/p>\n<ol>\n<li>Was ist Ihr <strong>Ziel<\/strong>, wen genau wollen Sie ansprechen?<\/li>\n<li>Welche <strong>Netzwerke<\/strong> wollen Sie nutzen? (Die Bekanntesten sind Facebook, google+, Twitter und xing\u2026.) Verzetteln Sie sich nicht! Lieber nutzen Sie nur <strong>eine<\/strong> Plattform und diese <strong>gut<\/strong>, bevor Sie \u00fcberall \u201eein bisschen\u201c posten. Au\u00dferdem ganz wichtig: Mit welchen Netzwerken kommen <strong>Sie selbst<\/strong> am besten klar? Wenn Sie beispielsweise nicht gerne schreiben und sowieso nur Termine f\u00fcr Ihre Mitglieder verbreiten wollen, kann Ihnen ein Twitter-Account v\u00f6llig ausreichen.<\/li>\n<li>Wie soll Ihr <strong>Zeitrahmen<\/strong> aussehen? Wollen Sie t\u00e4glich, w\u00f6chentlich, monatlich Beitr\u00e4ge posten? Eine gewisse Regelm\u00e4\u00dfigkeit muss sein, damit Sie nicht in Vergessenheit geraten. Ganz ehrlich: Einer Facebook-Gruppe, deren letzter Beitrag vor zwei Jahren gepostet wurde, w\u00fcrde wohl niemand beitreten! Wenn Ihnen Zeit und Mu\u00dfe f\u00fcr Social Networks fehlen, <strong>lassen Sie lieber die Finger davon!<\/strong> Nichts ist schlimmer als Anfragen potentieller Mitglieder an einen Verein, die unbeantwortet f\u00fcr alle gut lesbar im Internet stehen\u2026.<\/li>\n<li><strong>Versetzen<\/strong> Sie sich in Ihre <strong>Zielgruppe<\/strong>. Stellen Sie sich vor, Ihre Beitr\u00e4ge erscheinen als Feed in Ihrem eigenen Facebook-Account. W\u00fcrden Sie so etwas lesen, w\u00fcrden Sie das interessant finden?<\/li>\n<li>Machen Sie sich auf <strong>Kommentare<\/strong> gefasst. Viele untersch\u00e4tzen, dass Social Networks interaktiv sind und dass vielleicht auf einen tollen Beitrag von Ihnen dumme Kommentare kommen. Kommentare k\u00f6nnen Sie aber nicht ausblenden. Hier gilt: Blo\u00df nicht aus der Rolle fallen und genauso dumm zur\u00fcckschreiben! Bleiben Sie <strong>cool<\/strong> und schreiben Sie (auch das ist wichtig) auf Kommentare eine freundliche Antwort. Und wenn es nur \u201eDanke f\u00fcr Ihren Beitrag \u2013 wir nehmen Ihre Anregung gerne auf!\u201c ist.<\/li>\n<li>und last but not least: Informieren Sie sich \u00fcber die aktuellen gesetzlichen Regelungen zur \u201e<strong>Impressumspflicht\u201c <\/strong>sowie zu <strong>\u201eDatenschutz <\/strong>und<strong> Urheberrecht<\/strong>\u201c, insbesondere bei der Nutzung von Bild- und Textmaterial. Verst\u00f6\u00dfe gegen geltendes Recht k\u00f6nnen zur <strong>Abmahnung<\/strong> f\u00fchren und Sie viel Geld kosten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Social Media-Marketing ist eine sehr <strong>effiziente<\/strong> und <strong>kosteng\u00fcnstige<\/strong> Art der Werbung. Allerdings erfordert es ein gewisses \u201eFingerspitzengef\u00fchl\u201c. Nicht umsonst studieren professionelle Berater einige Semester Marketing. Doch nur Mut: Die Grundlagen kann man sich auch ohne Studium aneignen und in die Praxis umsetzen. Diese M\u00fche lohnt sich unbedingt, denn gerade f\u00fcr Sportvereine bieten Social Networks <strong>hervorragende M\u00f6glichkeiten<\/strong>, andere Menschen f\u00fcr ihre Sportart und f\u00fcr den eigenen Verein zu begeistern.<\/p>\n<p>Wenn Sie die kleine <strong>Checkliste<\/strong> abgearbeitet haben, k\u00f6nnen Sie vielleicht schon den Grundstein f\u00fcr Ihren Social Media-Auftritt legen. S\u00e4mtliche Feinheiten kann man sich nat\u00fcrlich nicht selbst so einfach aneignen. Falls Sie unsicher sind, oder auch nur ein wenig \u201e<strong>Feintuning<\/strong>\u201c brauchen, suchen Sie sich am besten professionelle Unterst\u00fctzung. Das kostet Ihren Verein vermutlich nicht mehr als Ihre bisherige Printwerbung, bringt aber wesentlich mehr Kontakte zu <strong>potentiellen neuen Mitgliedern<\/strong>. In meinen Social Media-Workshops oder einer individuellen Beratung erfahren Sie deshalb jede Menge weiterer Tipps und Tricks.<\/p>\n<p><strong>Social Media-Marketing: Damit nicht nur Ihre sportliche Leistung, sondern auch Ihre Werbung den \u201eSchwarzgurt\u201c verdient!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Workshop-Termine zum Thema auf <a href=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/?page_id=589\">Anfrage<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><em>Barbara Gruber-Stahl, M.A.<\/em><\/p>\n<p>(Dieser Artikel erschien u. a. auch in der neuen Verbands-Zeitschrift des Bayerischen <a href=\"http:\/\/www.karate-bayern.de\/aktuelles\/1293-social-media-marketing.html\">Karatebundes<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht kennen Sie diese Situation aus Ihrem eigenen Verein: Sie haben hervorragende Trainer und bieten ein tolles Sportprogramm \u2013 trotzdem stagnieren Ihre Mitgliederzahlen seit Jahren. 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