{"id":398,"date":"2013-10-21T12:34:26","date_gmt":"2013-10-21T10:34:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruber-stahl.eu\/?p=398"},"modified":"2018-12-14T12:57:43","modified_gmt":"2018-12-14T10:57:43","slug":"social-media-marketing-fuer-kleinbetriebe-und-vereine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/?p=398","title":{"rendered":"Social Media-Marketing f\u00fcr Kleinbetriebe und Vereine"},"content":{"rendered":"<p class=\"size-medium wp-image-243 \">In Zeiten des Web2.0 geh\u00f6rt es f\u00fcr Unternehmen ganz einfach zum \u201eguten Ton\u201c neben der eigenen Website auch in Social Networks wie Facebook aktiv zu werden. Viele Kleinbetriebe und Vereine greifen diese Idee auf und kreieren ebenfalls eigene Facebook-Seiten. Der gro\u00dfe Vorteil hiervon: Man kann sich relativ einfach und meist kostenfrei mit Kunden und Interessenten vernetzen. Ein Klick auf \u201emag ich\u201c und schon werden Ihre Eintr\u00e4ge bei Ihren &#8222;Freunden&#8220; angezeigt. So weit so gut. Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Glauben Sie wirklich, dass Ihre Kontakte Meldungen wie \u201eHeute \u00a0gibt es bei uns Kaminholz zum halben Preis!\u201c \u00fcberhaupt lesen?<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_243\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-243\" class=\"size-medium wp-image-243 \" src=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486-300x225.jpg\" alt=\"CIMG4486\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/CIMG4486-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-243\" class=\"wp-caption-text\">Das Prinzip Social Media: Nicht nur schnattern &#8211; auch zuh\u00f6ren!<\/p><\/div>\n<p>\u201eTue Gutes und rede dar\u00fcber\u201c lautete einer der Grunds\u00e4tze des Marketings, der viele BWL-Studenten \u00fcber mehrere Semester hinweg verfolgte. Dementsprechend sah fr\u00fcher auch die (Markt-)Kommunikation der Unternehmen aus. Nach dem Motto \u00a0\u201eWir sind die Besten, weil\u2026.\u201c wurde den Verbrauchern in mehr oder weniger marktschreierischer Form verklickert, dass die eigenen Produkte den anderen an Qualit\u00e4t, Preis und\/ oder Funktionalit\u00e4t \u00fcberlegen waren.<\/p>\n<p>Als das Gesetz gegen vergleichende Werbung gelockert wurde, konnten die Firmen ihr Produkt auch noch in Relation zur Konkurrenz in ein\u00a0 m\u00f6glichst positives Licht stellen. Das hatte teilweise lustige Folgen. (Man erinnere sich nur an den Werbespot eines Automobilherstellers mit dem Baguette und der Wei\u00dfwurst) Solange das World Wide Web noch nicht interaktiv war, hat diese Art Werbung auch im Internet gut funktioniert. Man nehme eine Website und packe sie voll mit den Inhalten, die auch schon in Spots und Anzeigen erscheinen &#8211; et voil\u00e0: Fertig ist unser Internet-Auftritt!<\/p>\n<p>Das alles hat sich mit der Entstehung das Web2.0 gr\u00fcndlich ge\u00e4ndert. Dieser Begriff wurde erstmals 2005 von dem Software-Experten Tim O\u2019Reilly verwendet. \u00a0Er bezeichnet \u00a0die ver\u00e4nderte Welt des Internets, in der es nunmehr nicht nur den Betreibern von Websites m\u00f6glich war, Inhalte und Meinungen zu verbreiten. \u00dcber Blogs, Foren und Social Networks bot sich stattdessen pl\u00f6tzlich f\u00fcr jedermann die M\u00f6glichkeit, die eigenen Ansichten zu verbreiten. Es ging somit nicht mehr darum, im Internet lediglich die eigenen Informationen zu streuen, sondern darum, mit anderen dar\u00fcber zu diskutieren. Eigentlich eine wunderbare M\u00f6glichkeit, um die Ideen und Anregungen der eigenen Kunden aufzugreifen!<\/p>\n<p>Leider haben auch viele gro\u00dfe Unternehmen ihre Kommunikation noch nicht auf diese ver\u00e4nderte Welt umgestellt. Starre Inhalte, Terminank\u00fcndigungen oder Hinweise auf Verkaufsaktionen sind heute einfach \u00a0\u201eSchnee von gestern\u201c. \u00a0Kunden (und auch \u201eFans\u201c) wollen heute einen \u201eMehrwert\u201c f\u00fcr sich selbst entdecken, sonst lesen sie Ihre Beitr\u00e4ge nicht.<\/p>\n<p>Es reicht heute eben nicht mehr aus, z.B. als Gartencenter bei Facebook f\u00fcr \u201eTulpenzwiebeln im Angebot\u201c zu werben. Was glauben Sie, wie viele \u00e4hnliche Angebot Ihre Kunden in ihren Postf\u00e4chern und bei Facebook vorfinden? Die &#8222;moderne&#8220; Alternative f\u00fcr Ihr Social Media-Marketing: Schreiben Sie kleine Beitr\u00e4ge mit dem Titel \u201eUnser Wochentipp f\u00fcr Ihren Garten\u201c und packen den Hinweis auf die Tulpenzwiebel-Angebote darin mit ein. (Bitte keine Romane, einfach ein paar n\u00fctzliche Tipps und Anregungen). Damit wecken Sie Interesse und Ihre Kunden sind neugierig auf Ihre Tipps. Ein weiterer positiver Effekt: An dem was Sie schreiben, sehen Ihre Kunden, dass Sie sich mit Ihrem Thema auskennen und nehmen Sie als kompetenten Gartenexperten wahr. Die Gesch\u00e4fte solcher Leute sucht man viel lieber auf als einen Baumarkt, in oft nicht einmal mehr \u201erichtige\u201c G\u00e4rtner arbeiten.<\/p>\n<p>Wie soll Ihr Auftritt in Social Media als Kleinbetrieb oder Verein nun am besten aussehen? Patentrezepte sind hier fehl am Platz, doch einige \u00dcberlegungen helfen Ihnen bestimmt weiter, wenn Sie vorhaben, in Facebook f\u00fcr Ihre Ideen zu werben und keine komplette Werbeabteilung hinter Ihnen steht:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0Was ist Ihr Ziel, wen wollen Sie ansprechen? Sie haben noch keine konkreten Ziele? Vielleicht hilft Ihnen dieser <a href=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/?p=334\">Beitrag<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Welche Netzwerke wollen Sie nutzen? (z. B. Facebook, google+, Twitter, xing\u2026.) In diesem Zusammenhang ganz wichtig: Mit welchen Netzwerken kommen Sie selbst am besten klar? Wenn Sie nicht gerne schreiben und sowieso nur Termine verbreiten wollen, kann Ihnen ein Twitter-Account v\u00f6llig ausreichen und Sie brauchen sich nicht mit langen Textbeitr\u00e4gen bei google+ zu qu\u00e4len.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Welchen Zeitrahmen wollen Sie sich setzen? Wollen Sie t\u00e4glich, w\u00f6chentlich, monatlich Beitr\u00e4ge posten? Eine gewisse Regelm\u00e4\u00dfigkeit muss sein, damit Sie nicht in Vergessenheit geraten, deshalb sollten Sie diesen Punkt gut \u00fcberlegen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Bleiben Sie beim Schreiben bei Ihrem Thema, konzentrieren Sie sich auf Ihre Zielgruppe (die sie vermutlich gut einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen) und lassen Sie Ihre Beitr\u00e4ge vor der Ver\u00f6ffentlichung von Freunden oder Bekannten lesen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie verst\u00e4ndlich schreiben und kein Themenwirrwarr entsteht.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Machen Sie sich auf Kommentare gefasst. Viele untersch\u00e4tzen, dass Social Networks interaktiv sind und dass vielleicht auf einen tollen Beitrag von Ihnen dumme Kommentare kommen. Kommentare k\u00f6nnen Sie aber nicht ausblenden. Hier gilt: Blo\u00df nicht aus der Rolle fallen und genauso dumm zur\u00fcckschreiben! Bleiben Sie cool und schreiben Sie (auch das ist wichtig) auf Kommentare eine freundliche Antwort. Und wenn es nur \u201eDanke f\u00fcr Ihren Beitrag \u2013 wir nehmen Ihre Anregung gerne auf!\u201c ist.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>und last but not least: Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe. Stellen Sie sich vor, Ihr Beitrag erscheint als Feed in Ihrem eigenen Facebook-Account. W\u00fcrden Sie so etwas selber lesen wollen, w\u00fcrden Sie das interessant finden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn Sie diese kleine Checkliste abgearbeitet haben, aber immer noch unsicher sind, besuchen Sie eines meiner Seminare oder vereinbaren Sie einen individuellen Beratungstermin bei mir. Vielleicht sind Sie ja schon selbst aktiv in Sachen Social Media-Marketing f\u00fcr Ihren Verein? Es w\u00e4re toll, wenn Sie uns hier Aktivit\u00e4ten vorstellen!<\/p>\n<p><strong>Workshop-Termine zum Thema auf <a href=\"https:\/\/www.gruber-stahl.eu\/?page_id=589\">Anfrage<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><em>Barbara Gruber-Stahl<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Zeiten des Web2.0 geh\u00f6rt es f\u00fcr Unternehmen ganz einfach zum \u201eguten Ton\u201c neben der eigenen Website auch in Social Networks wie Facebook aktiv zu werden. 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